Schließen
Allgemein

Weshalb Radfahren der ideale Sport zum Abnehmen ist.

abnehmen-mit-radfahren

Manchmal ist es nur das kleine Bäuchlein, das einen stört, teilweise sind es über zehn Kilogramm, die man gerne bis zum Wunschgewicht abnehmen möchte. Die Wünsche und Ziele sind da ganz individuell und die Beweggründe unterschiedlich. Was allerdings ganz klar auf der Hand liegt: Um seinem Wunschgewicht ein ganzes Stück näher zu kommen, ist Radfahren genau der richtige Sport zum Abnehmen.

Möchte man neuesten Statistiken Glauben schenken, so möchte der durchschnittliche Diätwillige gerade mal fünf Kilo Fett verlieren, im allgemeinen sich ein wenig fitter fühlen und seinen Körper straffen.

Für sehr ambitionierte Sportler steht da etwas ganz anderes im Fokus: Jedes Kilogramm mehr auf der Waage bedeutet pro Kurbelumdrehung durchschnittlich 5 Watt mehr Leistung, die aufgebracht werden muss. Bei zehn Kilogramm sind das stolze 50 Watt. Und wer schon einmal auf einem Ergometer saß oder mit Leistungsmessgeräten gefahren ist, weiß, dass zwischen zum Beispiel 220 Watt und 270 Watt ein gehöriger Unterschied liegt.

Überspitzt kann man sagen, dass ein paar Kilos mehr auf den Rippen über Sieg und Niederlage entscheiden können. Einfach resultierend daraus, dass der Körper – umso schwerer er ist – auch mehr Kraft für dieselbe Vorwärtsbewegung aufbringen muss, gegenüber einem leichteren Sportler.

Warum werden wir überhaupt dick?

Die Rechnung ist ganz einfach und im Wesentlichen von der Thermodynamik abzuleiten. Wenn dem Körper mehr Energie zugeführt wird, als dass dieser Energie verbrennen kann, nehmen wir zu. Verbrennen wir mehr – beispielsweise durch mehr Bewegung – als wir an Energie durch Nahrung aufnehmen – nehmen wir ab.

Was bei dieser eigentlich sehr einfachen Gleichung allerdings zu beachten ist: Die Evolution, die der Homo Sapiens im Laufe der letzten Jahrtausende so durchgemacht hat. Der menschliche Organismus ist nämlich ziemlich clever, nur deswegen konnte die menschliche Rasse so lange überleben.

Wie uns allen ja bekannt sein sollte, gibt es Supermärkte und Lebensmittel im Überfluss noch nicht allzu lang. Hungersnöte prägten die frühere Entwicklung des Menschen und der Körper bediente sich eines ganz simplen Tricks: Er fuhr den Stoffwechsel auf ein Minimum herunter.

Wurde also die Zufuhr von Nahrung – wenn auch unfreiwillig – herabgesetzt, arbeitete der Organismus im Notversorgungsprogramm. Es wird also beispielsweise an der Erwärmung des Körpers gespart. Dem Menschen war zwar etwas kälter, aber er überlebte so länger ohne Nahrung.

Dann hat der Körper aber auch noch einen zweiten, für uns in der Neuzeit ziemlich lästigen weiteren Trick: Die Einspeicherung von Kalorien. Nehmen wir jetzt mal an, unser Neandertaler – nennen wir ihn Norbert – hatte jetzt schon eine ganze Zeit nichts mehr zu futtern, schafft es aber nun, ein riesen Mammut zu erlegen. Norbert freut sich und isst sich satt. Und das über mehrere Tage.

Norberts Stoffwechsel denkt sich dann nämlich: Klasse, reichlich Energie! Für die nächste Hungersnot speichere ich so viel Fett ein, wie möglich. Für unseren Urzeitmenschen ist das jetzt in Bezug auf seine schlanke Linie nicht ganz so schlimm (mal ganz davon abgesehen, dass er noch nicht unter dem Einfluss von Schönheitsidealen stand), da der nächste Mangel an Essen kommen wird, ergo er sein Bäuchlein alsbald wieder loswird. Aber dieses Prinzip ist es quasi, was bei uns in der Neuzeit zu dem lästigen Jojo-Effekt führt.

Wie schaffen wir es, unseren Körper zu überlisten?

Wichtigster Punkt überhaupt: Niemals unter dem Grundumsatz essen! Der Grundumsatz ist der Bedarf an Energie, die der Körper zum Überleben benötigt. Damit die Organe ihren Dienst tun können. Hierbei sind keine Bewegungen eingerechnet. Lediglich das Schlagen des Herzens, das Atmen der Lunge und so weiter. Dieser Wert wird durch die Körpergröße und das Gewicht maßgeblich beeinflusst. Kleine und leichtere Menschen haben einen niedrigeren Umsatz als Große und Schwere.

Erweitert wird dieses um den Gesamtumsatz. Dieser setzt sich aus dem Grundumsatz mit dem Energiebedarf des Tages zusammen – also das alltägliche Leben. Arbeiten, Einkaufen oder Spazieren gehe, Sport etc. Bei einem Handwerker zum Beispiel ist dieser durch die körperliche Tätigkeit höher, als bei einem Bürohengst – logisch oder?
Um also langfristig gesund abnehmen zu können, müssen wir also über dem Grundumsatz, aber unter dem Gesamtumsatz essen.

Fettkiller Radfahren

Nachdem wir nun geklärt haben, wie der Organismus im Groben mit seiner Energieverwertung arbeitet, können wir logisch Schlussfolgern: Es ist sinnvoller, den Gesamtumsatz durch mehr Bewegung zu erhöhen, als die Nahrungszufuhr so weit zu reduzieren, dass die Notversorgung des Körpers eintritt. Denn wer möchte schon, nachdem man sich ein Kilo mühsam runtergehungert hat, nachher zwei Kilo mehr auf den Hüften haben?

Radfahren ist ein echter Fettkiller. Bei hohen Intensitäten sind schnell 700 Kalorien in einer Stunde verbrannt. Wenn man jetzt dagegen ein Kilo pures Fett im Körper hält, dass aus 7000 Kalorien besteht, ist auch hier die Gleichung denkbar einfach:

Wenn wir es schaffen, in zwei Wochen zehn Stunden Radzufahren, ist schnell ein Kilo pures Fett weggeradelt.

Das 1 Kilo auf der Waage hört sich jetzt vielleicht nicht wirklich imposant an. Aber man muss sich das visuell vor Augen führen: Man stelle sich vor, am ganzen Körper fehlt jetzt die Masse von 4 Päckchen Butter. Das ist doch schon gewaltig, oder?

Radfahren – doppelter Gewinn für den Organismus

Durch das Radfahren selbst werden viele Kalorien verbrannt. Das lässt das Fett buchstäblich schmelzen. Ein weiterer positiver Effekt ist, dass durch das zusätzliche Radtraining auch noch weitere Muskelmasse aufgebaut wird. Dadurch wirkt der Körper zum einen optisch fester und straffer. Und zum anderen brauchen die neuen und vor allem größeren Muckies nämlich mehr Energie, um ihren Dienst verrichten zu können.

Das bedeutet also, dass der Grundumsatz des Körpers erhöht wird (wir erinnern uns!). Und jetzt kommt die beste Nachricht des Tages: Das sogar im Ruhezustand. Also profitieren wir vom Radfahren sogar, wenn wir nicht mehr auf dem Rad sitzen. Der Körper verbraucht einfach mehr Energie, um den Motor am Laufen zu halten. Man darf quasi also ein wenig mehr essen, ohne die Befürchtung zu haben, wieder zuzunehmen.

Einfach die Kilos wegstrampeln

Dass Radfahren ein echter Fatburner ist, müsste mittlerweile jedem klar sein. Das Schöne daran ist weiter noch, dass es nicht so belastend für den Körper ist, wie zum Beispiel joggen. Die Gelenke und Sehnen werden geschont. Das ist besonders für Menschen, mit mehr „Gepäck“ am Bauch von Vorteil. Es ist auch zu Beginn für einen Untrainierten gar nicht möglich, eine Stunde am Stück zu laufen – Radfahren dagegen schon.

Radfahren ist auch für Übergewichtige Menschen und Untrainierte der perfekte Sport zum Abnehmen.

Ideale Unterstützung beim Abnehmen: BioTech Thermo Drine Pro

Fatburner zur Fettreduktion - Ergänzung zum Radfahren Wir können den Abnehmeffekt auch noch positiv unterstützen, indem wir den Stoffwechsel mit dem BioTech Thermo Drine Pro zusätzlich anregen. Die Inhaltsstoffe und das Koffein unterstützen den Stoffwechsel, auf Hochtouren Fett zu verbrennen. Dieser Fatburner ist eine optimale Ergänzung für die Gewichtsreduktion.

Für schnelle Erfolge sollte die Ernährung im Wesentlichen auf gesundes Essen umgestellt werden. Fast Food und Alkohol sollte gänzlich aus dem Nahrungspool gestrichen und durch viel Gemüse und eiweißreiche Kost ersetzt werden. Dann kann einem schlanken, durchtrainierten Körper nichts mehr im Wege stehen.

Viel Erfolg!

Bildquellen:
© vitaliy_melnik – stock.adobe.com

Tags : Abnehmen mit RadfahrenFatburnerFettkillerGewichtsreduktion
Ines Hinrichs

Über den Autor Ines Hinrichs

Die Hamburger Deern, Anfang 30, ist selbst passionierte Radsportlerin. Seit dem sie 2007 zum ersten mal das Profi-Rennen im Rahmen der Cyclassics in Hamburg gesehen hat, ist sie von dem Radsportvirus infiziert, von dem sie bis heute nicht geheilt ist. Damals - Anfang 20 - zum Glück schon zu alt für eine Profikarriere, schlägt sie sich nun mit allen Höhen und Tiefen durch den Amateur-Radsport.

1 Kommentar

Kommentar hinterlassen